Vortrag: Marke

Der Vortrag gibt Einblick in die Konstruktion von Markenidentitäten und beleuchtet die psychologischen und soziologischen Aspekte eines Zeichen von grosser Wirkmacht.
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VOM EIGENTUMSZEICHEN ZUR MARKENIDENTITÄT

Im Wort Marke steckt das Mittelhochdeutsche «marc», was Grenze bedeutet. Und damit wird die ursprüngliche Funktion dieses Zeichens deutlich: Ab-Grenzung. Noch heute finden wir eines der ältesten Eigentumszeichen in der Markierung von Weidetieren mit einem Brandzeichen, das als «Brand» Einzug in die englische Sprache gehalten hat.

In dem Moment, in dem das gebrandmarkte Tier oder der markierte Gegenstand getauscht oder gehandelt wurden, wurde aus dem Eigentumszeichen das erste Markenzeichen. Als Zeichen für Herkunft, Qualität oder Garantie schlug es nun eine symbolische Brücke zwischen Hersteller, Händler und Kunde.

 

Schauen wir uns die Marken der Gegenwart an, so stehen sie durchaus noch für materielle Werte. Jedoch sind sie mit Bedeutung aufgeladen, die weit über das Greifbare hinausgeht. Wenn ein Unternehmen wie Henkel den Slogan «A brand like a friend» propagiert, so ist das mehr als ein Werbe-Claim, es ist das Selbstverständnis einer Marke mit einer persönlichen Identität. Wie funktioniert das?

 

Der Vortrag gibt Einblick in die «Konstruktion» von Markenidentitäten und beleuchtet die psychologischen und soziologischen Aspekte eines Zeichen von grosser Wirkmacht.

 

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