Vortrag: Marke Macht Mythos

Der Vortrag zeigt anhand zahlreicher Beispiele, wie mythologisch inszenierte Bilder in der Markenwerbung verwendet werden und welche Möglichkeiten aber auch Risiken sich daraus ergeben.
© NIKE: ST WAYNE, JUST DO IT, Agentur Wieden & Kennedy, GB, 2006 (mit freundlicher Genehmigung)

 

MARKE UND MANIPULATION

Mythen waren und sind seit Jahrtausenden ein Teil der menschlichen Kultur. Ursprünglich erzählte und zelebrierte man sie, um das Wissen von einer Generation zur nächsten zu übertragen, um sich Phänomene in der Natur zu erklären oder um sich das Wohlwollen der Götter zu sichern. Sucht man heute nach den Göttern der Gegenwart, so findet man sie nicht im Himmel der Religionen. Ihre neue Heimat sind die Projektionsflächen der Werbung. Denn die Verzauberung der Massen ist eine Aufgabe der Markenstrategen geworden.

Die Kenntnis über die Strukturen und Funktionen des Mythos versprechen, Markenidentitäten aktiv generieren und steuern zu können. Mit scheinbar vertrauten mythisch-religiösen Bildern, Geschichten und Ritualen sollen die Vorbehaltsgrenzen des Konsumenten überwunden werden.

Die Projektionsflächen der alten Mythen im neuen Gewand sind vielfältig: Plakate, Anzeigen, TV-Spots, Bücher, Kinofilme, PC-Games, Verkaufsräume, das Internet und andere Werbemedien lassen in Bildern, Geschichten und Ritualen das lebendig werden, was bisher dem historischen Mythos bzw. den Religionen überlassen war: Sinnstiftung, Sozialintegration und Identität.

Der Vortrag zeigt anhand zahlreicher Beispiele, wie mythologisch inszenierte Bilder in der Markenwerbung verwendet werden und welche Möglichkeiten aber auch Risiken sich daraus ergeben.

 

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